Donauwelle

Donauwellenstück auf grauem Teller vor weißem Hintergrund.

Die Donauwelle ist der Klassiker unter den Rührteigtorten – Sauerkirschen, Buttercreme und Kakao oben drauf ergeben den typischen Geschmack. Die „Welle“ in der Donauwelle kommt wohl von den Wellenverzierungen auf dem Schokoladenbelag, vielleicht auch von der Seitenansicht, wenn man den Kuchen schneidet? Egal, eine kühle Donauwelle mit ihrer Schokoschicht oben passt nicht nur zu kälteren Jahreszeiten, sondern auch zu einem warmen Sommertag.

Zutaten für die Donauwelle:

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier (zimmerwarm)
  • 375 g Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • Prise Salz

Außerdem für den Teig:

  • 20 g Kakaopulver
  • 2-4 EL Milch (zimmerwarm)
  • 1 Glas Sauerkirschen

Für die Buttercreme:

  • 500 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 40 g Speisestärke
  • 200 g Butter

Für die Schokolade:

  • 200 g Kuvertüre (zartbitter)
  • 1 EL Palmin

Wie lange dauert die Donauwelle?

Im Ofen muss die Donauwelle ca. 30 Minuten backen. Ihr selbst müsst dabei zusätzlich etwa 1 Stunde in der Küche einplanen.

Wie viel kommt dabei raus?

Mit diesem Rezept bekommt ihr ein Blech Donauwelle.

Zubereitung Donauwelle:

Zuerst schlagt ihr die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel cremig – ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine helfen hier. Dann die vier Eier unterrühren. Außerdem Mehl, Backpulver und eine Prise Salz dazugeben. Die Sauerkirschen abtropfen lassen und zur Seite stellen. Jetzt könnt ihr ein Backblech mit Backpapier auslegen und zwei Drittel des Teiges ungleichmäßig darauf verteilen – das Ganze sollte danach aussehen wie eine teigfarbene Berglandschaft.

Teig für eine Donauwelle auf einem schwarzen Blech.
Der Teig für die Donauwelle sieht auf dem Blech wie eine Berglandschaft aus.

Teig und Teig gesellt sich gern

Das restliche Drittel des Teigs in der Schüssel mit dem Kakaopulver vermischen und 2 bis 4 EL Milch dazugeben. Der Teig soll dabei eine ähnliche Konsistenz wie der Teig auf dem Blech haben – der Kakao macht den Teig trockener, mit der Milch könnt ihr wieder für mehr Feuchtigkeit sorgen. Die Kakao-Teigmischung unregelmäßig und unordentlich auf den Teig geben.

Teigmischung einer Donauwelle auf schwarzem Blech.
Den Teig der Donauwelle bilden zwei Schichten, die unregelmäßig miteinander vermischt werden.

Mit der Gabel jetzt kleine Kreise ziehen – so vermischt ihr den weißen Teig mit der Kakao-Mischung und es entsteht der Marmoreffekt. Die Oberfläche bleibt dabei ungleichmäßig. Zuletzt verteilt ihr noch die Sauerkirschen auf dem Teig. Das Blech mit dem Teig bei 180 °C Umluft für 25 – 30 Minuten in den Ofen schieben. Nach 25 Minuten mit der Stäbchenprobe nachsehen, ob der Teig durch ist.

Teigmischung einer Donauwelle auf schwarzem Blech.
Die typische Marmorstruktur der Donauwelle bekommt ihr, indem ihr die zwei Teige mit einer Gabel vermengt.

Die Creme de la Donauwelle

Während der Teig im Ofen ist, könnt ihr die Buttercreme für die Donauwelle vorbereiten. Dazu nehmt ihr von den 500 ml Milch 6 El und gießt sie in eine kleine Schüssel. Die restliche Milch aufkochen lassen. In die Schüssel mit der Milch noch den Zucker und die Speisestärke geben und klumpenfrei vermischen.

Sobald die Milch kocht, die restliche Milch aus der Schüssel dazugeben – das ist wie Pudding machen – und mit einem Schneebesen einrühren. Vom Herd nehmen und weiter rühren, bis die Creme gut vermischt ist. Dann gebt ihr den „Pudding“ in eine Schüssel und deckt die Oberfläche der Milch mit einer Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet. Die Creme abkühlen lassen.

Buttercreme für Donauwelle in einem Glas mit Folie abgedeckt vor weißem Hintergrund.
Für die Buttercreme der Donauwelle muss die Creme erstmal luftdicht abkühlen.

Die kühle Creme mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine cremig rühren und dabei löffelweise die Butter dazugeben.

Buttercreme trifft Teig

Sobald der Teig im Ofen die Stäbchenprobe bestanden hat, könnt ihr in raus nehmen und abkühlen lassen. Sowohl Teig als auch Creme müssen kühl sein, bevor ihr weiter machen könnt – auf einem warmen Teig etwa schmilzt die Creme. Die Buttercreme jetzt auf den kühlen Teig verteilen und die Kombination nochmal mindestens 1 Stunde kalt stellen, sonst schmilzt die Schokolade auf dem warmen Rest der Donauwelle.

Schokolade oben macht alles besser

Zu guter Letzt kommt noch die Schokolade oben drauf. Während der Rest der Donauwelle im Kühlschrank kalt wird, könnt ihr die Schokolade fertig machen. Dazu stellt ihr eine kleine und eine größere Schüssel bereit und schneidet die Kuvertüre mit einem Messer in kleine Stücke.

Etwa 2 Drittel der Schokoladenstückchen in die kleine Schüssel geben und diese in die große Stellen. Jetzt muss ein Wasserbad her: In einem Wasserkocher erhitzt ihr Wasser und gebt das kochende Wasser in die große Schüssel – so viel, dass die kleine Schüssel in der großen steht. Die Schokolade mit einem Plastiklöffel und 1 EL Palmin verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Die kleine Schüssel könnt ihr dann aus dem Bad nehmen und das letzte Drittel Schokolade unterrühren, bis alles klumpenfrei ist. Das letzte Drittel Schokolade kommt erst später dazu, damit die Belag nicht zu heiß und flüssig wird. Die flüssige Schokolade jetzt auf den kühlen Kuchen geben und mit einer Teigkarte glatt ziehen – das muss schnell gehen, damit die Schokolade nicht fest wird. Als letztes zieht ihr noch mit einer Gabel oder der gezackten Seite der Teigkarte die „Wellen“ oben in die Schokolade hinein. Die Donauwelle bis zum Servieren kalt stellen.

Donauwellenstück auf einem grauen Teller vor weißem Hintergrund.
Die fertige Donauwelle – guten Appetit!

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